Für alle, die sich fragen was ich in diesen 2 Monaten Ferien gemacht habe

Da ich hier genügend Zeit hatte, machte ich einen Teil meines Praktikums (obligatorisch im Gymnasium Zug) hier in Peru. Nebst Schul-und Universitätsaustauschschüler sind auch 6 Mädchen mit der gleichen Organisation in Tumbes, die in Freiwilligendiensten mitwirken. So wurde mir dann angeboten, zwei Woche bei einer öffentlichen Schule Englisch zu unterrichten. 
Obwohl ich nach dieser Woche weiss, dass ich wahrscheinlich nicht im Lehrbereich arbeiten werde (dazu fehlt mir einfach die Geduld), war es eine spannende Erfahrung. Erstens weil ich zu einer privaten Schule gehe und so auch einen Einblick in eine öffentliche Schule bekam und zweitens weil  ich auch das Arbeitsleben in Peru zumindest einbisschen kennen gelehrt habe. 

Ende Januar gingen wir auf eine Reise mit Afs in den Norden. 
Man konnte nach Tumbes, Chicvlayo und Trujillo gehen. Da ich Tumbes schon kenne, ging ich in die anderen zwei Städte. Die Reise hat mir sehr gefallen und es war eine tolle Zeit mit den anderen Austauschschüler. 
Am letzten Nachmittag in Trujillo konnten wir machen, was wir wollten. Ein paar Freunde und ich gingen zum ersten Mal surfen. Für das erste Mal hat es mir erstaunlich Freude gemacht. Der Surflehrer hat mir sogar erzählt, dass es in Tumbes eine Surfschule gibt, und als ich in Tumbes ankam ging ich sofort surfen. Leider ist es mit dem surfen einmischen umständlich und ich konnte bis jetzt noch nicht so oft gehen. 

Im Februar kam mein Bruder Sebastian mich in Tumbes besuchen. Zwei Tage blieben wir in Tumbes und danach gingen wir zusammen nach Cajamarca. Nach der 15-stündigen Busfahrt kamen wir endlich im Andenstädtchen an, das für den besten Karneval Perus bekannt ist. Natürlich sind wir diese peruanische Fasnacht auch anschauen gegangen. In der ganzen Stadt hat man die Fasnachtstimmung gemerkt. Anstatt Konfetti wurde man an allen Strassenecken mit Wasser bespritzt und fast kein einziges Mal bin ich trocken in der Unterkunft angekommen. Wegen den kalten Temperaturen war es für mich also das erste Mal, dass ich in Peru frieren musste. 


Den Rest der Ferien verbrachte ich in Tumbes so wie es sich wahrscheinlich die meisten vorstellen. Einbisschen Kino, essen, schlafen und Strand.
Frau Arnold am unterrichten

Dies war in der Midstay Orientation in Lima. 

Aussicht über ganz Catamarca

peruanische Fasnachtschüechli

Mit meiner Freundin aus Zürich, die in Lima lebt

Dies war bei Chanchan in Trujillo, eine sehr bekannte Inkastätte

Mein erstes Mal surfen. 

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