Peruanischer Alltag
Ich lag im Bett und las, als es plötzlich dunkel wurde. Kein Licht, kein Strom. Alltag in Peru. Man wartet dann einfach bis das Licht und der Strom wieder kommt. Vielleicht in 2 Stunden, vielleicht morgen.
Es ist schon einbisschen unheimlich, ganz alleine im Haus, wenn es stockfinster ist. Ich habe also zwei Möglchkeiten. Um 20.00 schlafen gehen oder euch noch weiter erzählen.
Dies betrifft nämlich nicht nur das Licht und der Strom. Manchmal gibt es auch kein Wasser. Peruaner haben sich daran gewöhnt, in dieser Situation Durst haben zu müssen und zu hoffen, dass das Wasser bald wieder kommt. Wunderschön ist es auch immer, wenn man vom Sport kommt und sich nach einer herrlichen Dusche sehnt (man muss bedenken dass bei uns immer 32 Grad ist un dies bei sehr feuchtem Klima). Man stellt die Dusche also an und freut sich schon auf das kühle(re) Wasser. Zwei Tröpfchen fallen auf deinen Körper.
Heute Nachmittag lief ich den Strassen von Tumbes entlang und mir ist in den Sinn gekommen, dass ich euch schon lange etwas über das peruanische Leben erzählen wollte. Die Strassen hier in Tumbes sind total belebt. Jede drei Meter stehen Essensstände oder sonst irgendwelche Sachen, die man kaufen kann. Peruaner sind wirklich sehr kreativ, wenn es darum geht an Geld zu kommen. Beispielsweise habe ich schon Menschen gesehen. die sich mit einer Körperwaage an den Boden gesetzt haben. Für 50 centimos (umgerechnet 10 Rappen) konnte man sein Körpergewicht messen. Oder Menschen, die potentielle Passagiere suchen und dann schlussendlich beim nächsten Taxi fürs Vermitteln Geld verlangen.
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