Arequipa, Puno und Cusco

Jetzt bin ich schon eine Weile zuhause in der Schweiz, und will euch von meinen letzten Erlebnissen in Peru erzählen.
Anfang Juni musste ich mich von meiner Gastfamilie und all meinen peruanischen Freunden verabschieden.
Nach der langen Fahrt kamen wir endlich in Lima an. Am nächsten Tag ging es mit den anderen Austauschschüler des ganzen Landes in den Süden Perus los. Erster Halt war Arequipa, auch bekannt als schönste Stadt Perus. Mit dem Misti, dem Vulkan, hat Arequipa wirklich ein sehr spezielles Städtebild. 
Am nächsten Tag gingen wir weiter ins Colcatal. was 5000 Meter über Mereshöhe liegt. Kein Wunder, dass wir alle verzweifelt an unseren Cocablätter kauten, um den Höhenunterschied zu überstehen. Das zweite Problem war die Kälte. Ich konnte mich wenigstens schoneinmal ans schweizer Klima anpassen :)
Schon bald ging es weiter Richtung Puno und somit Richtung Titicacasee. Schon als Kind kannte ich diesen See durch das Buch “Mein Name ist Eugen”, doch es ist nicht wie im Buch beschrieben ein tropischer See. Der “Lago de Titicaca” liegt auf fast 4000 Meter über Mereshöhe und liegt in einem sehr kalten Klima. Obwohl ich in Puno fast verfroren wäre, hat es mir sehr gut gefallen. Wir besuchten eine Familie, die immer noch auf einer traditioneller Schwebeinsel aus Schilf wohnt. Ich muss gestehen, dass mir die Lebensweise solcher Familien sehr imponiert hat. In Schilfhäuser, ohne Heizung un richtige Decken leben sie bei sehr niedrigen Temperaturen. Die meisten tragen nicht einmal Schuhe und sie kochen immer noch auf Feuer. In solchen Völkern wird bis heute Aimara und Quechua, die indigenen Sprachen von Peru, gesprochen. 

Unser letzte Stopp war Cusco. Die Stadt an sich hat mir aufgrund der Archidektur und Kultur sehr gut gefallen, trotzdem war Machu Pichu das Highlight. Ich glaube nur schon weil ich es so oft auf Bildern gesehen habe, war es unglaublich dann endlich diesen Ausblick mit eigenen Augen geniessen zu können. 


Als wir dann nach so vielen neuen Erlbenissen und Eindrücken zurück in Lima waren und uns wirklich von Peru verabschieden mussten, tat es weh. Ich weiss aber auch, dass ich bald zurückgehen werde. 

Im Hintergrund sieht man den Misti

Platz von Arequipa


Kloster im Kolonialstil



Colcatal

Berglandschaft in Puno


Raum in einem Schilfhaus auf einer schwebenden Insel

Schwebende Insel mit einem traditionellem Boot im Hintergrund

natürliche Insel im Titicacasee

Indigenes Volk auf einer natürlichen Insel. Dieses Volk ist sehr bekannt dafür, dass die Männer alles übernehemen, was traditionellerweise in Europa die Frau übernommen hat. So strickt der Mann die Kleidung für die ganze Familie und in dieser Kultur darf ein Mann erst heiraten wenn er sehr gut stricken kann. 

Markt in der Stadt Cusco

Markt von Pisac in der Nähe von Cusco


Endlich geschafft !



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